“Freudig soll der Tag beginnen” - Betreuungsarbeit im “Gut Förstel” Eingewöhnung bei NeuaufnahmeDie Eingewöhnungsphase soll den Einzug in unser Pflegeheim erleichtern. Durch Intensivbetreuung werden die Bewohner mit dem neuen Umfeld vertraut gemacht. Es soll das Gefühl vermittelt werden - hier ist niemand allein.Copyrights (c) by AltersWohnsitz "Gut Förstel" Raschau Alle Rechte vorbehalten!Die Lebenssituation vieler älterer Menschen ist dadurch gekennzeichnet, dass sie in allen Bereichen der geistigen Fähigkeiten Verluste erleben, die ihre Alltagskompetenz erheblich, bis zur völligen Hilflosigkeit, verringern.Das hat oft die Auflösung der vertrauten Kontakte und der gewohnten Kommunikation mit anderen zur Folge.Deshalb benötigen diese Menschen eine besondere Betreuung, die ihnen Wertschätzung und Akzeptanz entgegenbringt, und ebenso die Förderung der verbliebenen Erfahrungs- und Handlungsmöglichkeiten gewährleistet.Durch den Beschluss vom 19. August 2008, die Betreuungssituation von pflegebedürftigen Menschen mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz zu verbessern, haben wir als stationäre Pflege die Möglichkeit erhalten, unser bestehendes Betreuungsangebot zu erweitern.In unserer Einrichtung ist ein vielseitiges Betreuungsangebot vorhanden. Ein monatliches Angebot von 60 - 65 Veranstaltungen gewährleistet eine sinnvolle Tagesgestaltung. Es ist eine Bereicherung und Abwechslung für den Lebensabend unserer Bewohnerinnen und Bewohner, nicht nur in therapeutischer Form. Dabei wird viel gesungen und gelacht.Sitztanz1x wöchentlichDer Sitztanz ist eine der schönsten Möglichkeiten für die unterschiedlichsten Altersgruppen, sich zum Takt und zur Musik zu bewegen, um Geist und Körper fit zu halten. Er wird freudig von vielen Bewohnerinnen und Bewohnern angenommen.Singekreis1x wöchentlichGroße Freude bereitet den Bewohnern das Singen altbekannter Weisen sowie von Volks- und Heimatliedern. Kleine Episoden, die dazu erzählt werden, bereichern unsere Singestunde.Spielenachmittagam 2. Samstag im MonatAn diesem Samstag spielen die Bewohner gemeinsam mit den Mitarbeitern unseres Hauses.Es werden Skat, Mikado, Schach, Domino, Mensch ärgere dich nicht usw. gespielt, und neue Spiele werden ausprobiert. In dieser Runde wird viel gelacht und Freundschaften werden geschlossen. Das Zusammengehörigkeitsgefühl sowie die Erlebnisfreude werden gesteigert.Geburtstagsfeier im Sternzeichenjeden 4. Freitag im MonatIn gemütlicher Runde feiern die Geburtstagskinder des jeweiligen Sternzeichens gemeinsam mit den anderen Jubilaren bei Kaffee, Kuchen und musikalischer Umrahmung ihren Ehrentag. Mit einem Gläschen Wein wird auf das Wohl angestoßen.Musikstunde14-tägig in jedem WohnbereichDer Einsatz von Musik trägt zur Bewältigung psychischer und physischer Störungen bei und stellt eine wichtige Beschäftigungsform dar. Das Musizieren auf Orffschen Instrumenten bereitet den Bewohnern viel Freude.Ausfahrten mit unseren KleinbussenUnsere Kleinbusse werden rege für Ausfahrten in die nähere Umgebung genutzt. Auch für Rollstuhlfahrer eine schöne Art, die Heimat aus der Nähe zu betrachten.Gemeinsamer Gottesdienst2x monatlichDie Bewohner können je nach ihren Glaubensrichtungen am Gottesdienst teilnehmen.KinoclubDurch ein vielseitiges Angebot an Videos und DVDs ist es uns möglich, kleine Gruppen von Bewohnern in dieser Interessengemeinschaft zu betreuen. Hierbei wird weitgehend auf Wünsche eingegangen.Wandergruppe1x monatlich"Das Wandern ist der Bewohner Lust" - nach diesem Motto treffen sich die Wanderfreunde 1x im Monat und wünschen sich allzeit gutes Wetter.Heimatgruppe1x monatlichUnter Leitung von Herrn Gerd Schlesinger erfahren interessierte Bewohner geschichtliche Ereignisse unserer Umgebung und unseres Förstels.Da viele Bewohner aus anderen Regionen stammen, sind alle ganz gespannte Zuhörer, und das Interesse steigt von einem Mal zum anderen.Seniorentanz1x monatlichRege besucht wird auch unsere Tanzveranstaltung von vielen Bewohnerinnen, Bewohnern, Mietern des Betreuten Wohnens und Mieter des Service Wohnens. Wer möchte, kann hier das Tanzbein schwingen, einfach nur der Musik lauschen oder mit den Tischnachbarn plaudern. Das Zusammengehörigkeitsgefühl wird hierbei gefördert und gestärkt.Arbeit am BettVermeidung von Isolation und Bewegungsarmut.Für Bewohner, die das Bett nicht oder nur für kurze Zeit verlassen können, ist es besonders wichtig sich nicht ausgeschlossen zu fühlen.Hutzn - Nachmittagjeden 4. Samstag im MonatAlte erzgebirgische Traditionen werden in unseren Haus groß geschrieben, und so treffen sich die Bewohnerinnen, Bewohner, Mieter des Betreuten Wohnens, Mieter des Service Wohnens und viele Gäste jeden 4. Samstag im Monat zum Hutzn - Nachmittag.Kegelclub14-tägigSportliche Übungen mit Geräten bringen Abwechslung in das Bewegungstraining. Oft wenden sich hier die Aufmehrksamkeit vom eigenen Körper auf das Gerät. Die Bewegungen werden dadurch gelöster durchgeführt, z.B. werden Armschwünge ausholender. Verbesserung bzw. Erhaltung von Beweglichkeit, Gelenkigkeit und Gleichgewichtsfähigkeit üben einen positiven Einfluss auf den Regelmechanismus von Körper, Geist und Seele des alten Menschen aus.Um unseren Bewohnern eine weitere sinnvolle Freizeitbeschäftigung bieten zu können, gründeten wir nach der Sanierung unserer Kegelbahnden “Kegelclub Gut Förstel”, der sofort regen Zuspruch fand.Malzirkel1x wöchentlichUnsere Bewohnerinnen und Bewohner drücken ihre Kreativität beim künstlerischen Gestalten der Bilder aus. Diese Werke können im ganzen Haus besichtigt werden.SeidenmalereiSeidenmalerei eignet sich sowohl für orientierte als auch desorientierte Bewohner und trägt zur Steigerung des Selbstwertgefühls, zur Entwicklung des Kreativität sowie zur Vermittlung von Erfolgserlebnissen bei.SnoezelnIn einem abgedunkelten Raum mit Sitz- und Liegemöglichkeiten, einer Wassersäule, einer Spiegelkugel und Öleffektscheibe kann man träumen und entspannen. Leise Musik und gedämpftes Licht schaffen eine angenehme Atmosphäre.SpaziergängeSie dienen der notwendigen körperlichen Bewegung im Freien und können auf Wunsch mit den Mitarbeitern der Betreuung durchgeführt werden.VerkäufeIn regelmäßigen Abständen finden Verkäufe unterschiedlicher Art statt, wie Drogerieartikel, Bekleidung, Schuhe, Blumen, Bücher usw.FörstelstübchenKaffee, Bier, Eisbecher und andere Schleckereien können sich die Heimbewohner hier schmecken lassen. Gerne richten die Mitarbeiter des Förstelstübchens auch Familien- oder Geburtstagsfeiern aus.Weitere Informationen finden Sie hier.Feste feiernZu einer ganz besonderen Tradition ist es bei uns geworden, gemeinsam mit allen Heimbewohnern den Fasching, das Osterfest und insbesondere das Weihnachtsfest nach altem Brauch zu feiern.SommerfestEin Höhepunkt ist das alljährliche Sommerfest, welches am 4. Wochenende im Juni stattfindet. Die Bewohnerinnen und Bewohner feiern gemeinsam mit ihren Angehörigen dieses Fest.Das ganztägige bunte Programm lockt viele Gäste aus Nah und Fern an und hat sich bereits als besonderes Ereignis in der Region herumgesprochen. Weitere Informationen finden Sie hier.Näh- und Klöppelzirkel1x wöchentlichFähigkeiten, wie Häkeln, Sticken, Klöppeln und Sticken werden hier erhalten bzw. wiedererlernt und steigern somit das Selbstwertgefühl.Frauen- und MännerrundenHier werden Themen von Veranstaltungen beraten und die Ausfahrten organisiert. Es werden persönliche Probleme angesprochen und soweit es möglich ist, gelöst.Lesezirkel1x monatlichLesen und Verstehen - ein Lernprozeß; wir kräftigen unser Gedächtnis, unser Erinnerungsvermögen sowie unsere Phantasie.Die Leitung des Lesezirkels hat die Autorin und Mundartsprecherin Dagmar Meyer übernommen.Koch- und BackclubSeit dem Umzug in das neue Haus haben die Bewohner die Möglichkeit, sich selbst eine kleine Mahlzeit zuzubereiten. Schnell fanden sich mehrere Bewohner zu einer Interessengemeinschaft zusammen.In dieser Gemeinschaft werden nach hauseigenen Rezepten Kuchen gebacken, in der Weihnachtszeit natürlich auch Plätzchen, es werden Lieblingsspeisen, wie zum Beispiel Quarkkeulchen, Kartoffelpuffer oder das typisch erzgebirgische Gericht “Rauche Mad” zubereitet und dabei Erfahrungen aus dem früheren eigenen Haushalt eingebracht. Bei diesen Tätigkeiten steigt das Selbstwertgefühl ganz erhelblich, Fingerfertigkeiten bleiben erhalten bzw. werden wieder aufgefrischt.Zur Zeit wird begonnen, eine Rezeptsammlung von unseren Bewohnern zu erstellen, nach der dann gebacken und gekocht wird.DiabetikerbackgruppeEs ist bekannt, dass die Bewohnerinnen und Bewohner über eine langfristige Haushaltspraxis verfügen und mit Kochen und Backen bestens vertraut sind, wobei Backen eigentlich stets mehr zu tun hat mit den angenehmen Seiten des Lebens. Man denkt dabei gerne zurück an den Sonntagskuchen, die Geburtstagstorte oder die duftende Weihnachtsbäckerei.Außerdem berücksichtigt die Idee zu backen noch etwas Wesentliches. Es wird angeknüpft an alte Fähigkeiten, die Backvorgänge sind von den einzelnen Abläufen her noch recht gut bekannt. Etwas abseits von der allgemeinen Begeisterung über das Backen könnte dabei die Gruppe der Diabetiker stehen. Wenn nämlich konventionell mit Zucker gebacken wird, dem üblichen Feinmahl, dann ist Diabetikern alles verboten, was aus der Backstube kommt. Mit einer Diabetiker-Backgruppe wird der notwendige Ausgleich geschaffen.Neben 14-tägigen Kegelnachmittagen werden Wettkämpfe zwischen den Wohnbereichen durchgeführt. Hierbei gilt es, den Wanderpokal zu gewinnen. Höhepunkt sind u.a. auch die geplanten Freundschafts-kegelnachmittage zwischen den Bewohnern von “Gut Förstel” und den Bewohnern unseres Partnerheimes “Jacobushaus” in Mühlsen St. Jakob.