Besuchsverbot in stationären Pflegeeinrichtungen (Gut Förstel)

Informationsschreiben zu Besuchen in stationären Alten- und Pflegeheimen und Ausgangsregelungen vom Sächsischen Sozialministerium vom 18. Mai 2020

Sehr geehrte Bewohnerinnen und Bewohner,

sehr geehrte Angehörige und Betreuer,

im Nachgang zu unserem Schreiben zur aktuellen Allgemeinverfügung vom 18. Mai 2020 übersenden wir Ihnen oben genannte Informationsschreiben zur Kenntnisnahme.

Unser, im letzten Schreiben dargestelltes, Besuchskonzept deckt sich mit den aktuellen Regelungen des Sozialministeriums. Folgende „Erleichterungen“ kommen hinzu:

  • Sie können mit Ihren Angehörigen Spaziergänge in unserer Außenanlage unternehmen. Die entsprechenden Hygienemaßnahmen (Mund-Nasen-Schutz, Mindestabstand) gelten weiterhin.
  • Bei Besuchen wird von einer „Beaufsichtigung durch Mitarbeiter“ Abstand genommen.
  • Die Besuche sind nicht mehr auf eine Person begrenzt.
  • Anmeldung und Dokumentation der Besuche bleiben bestehen.

Da der zeitweilige Aufenthalt an einem anderen Ort (z.B. Wohnung der Angehörigen) weiterhin nicht erlaubt ist (vgl. Allgemeinverfügung vom 12. Mai 2020) bitten wir darum, die Besuche auf das Außengelände bzw. die nähere Umgebung unserer Einrichtung zu begrenzen.

Aus organisatorischen Gründen bitten wir die Abgabe von Pflegeutensilien, Geschenken etc. an die Bewohner vorzugsweise an Werktagen vorzunehmen, da am Wochenende vermehrt Besuche stattfinden.

Aufgrund der öffentlichen Diskussion möchten wir an dieser Stelle betonen, dass unsere Bewohner während der ganzen Pandemiezeit die Einrichtung zu Spaziergängen etc. verlassen konnten. Eine Zimmerisolierung wurde ausschließlich bei möglichen Symptomen (z.B. Erkältung) vorgenommen und  auf 48 Stunden begrenzt. Dies waren jedoch wenige Einzelfälle. Arztkontakte und wichtige Therapien wurden durchweg ermöglicht, ebenso notwendige Untersuchungen in Arztpraxen oder Krankenhäusern.

Bei Neuaufnahmen oder Rückkehr aus Krankenhäusern ist eine Quarantäne von 14 Tagen (mindestens aber 7 Tagen) von den Behörden vorgeschrieben. Diese Regelungen halten wir ein. Sie dürfen weiterhin darauf vertrauen, dass wir unsere Vorsichtsmaßnahmen auf ein vertretbares Maß beschränken und dabei immer das Wohl unserer Bewohner beachten!

Wir gehen davon aus mit den weiteren Erleichterungen einen gangbaren Weg  für alle Beteiligten gefunden zu haben. Wir bereits im letzten Schreiben dargestellt, bleibt das Infektionsrisiko weiterhin bestehen, daher bitte wir um Verständnis für die geltenden Beschränkungen und Hygienemaßnahmen. Für den Fall einer Infektion müssen wir die Erleichterungen allerdings wieder zurück nehmen. Wir hoffen sehr, dass wir weiterhin von Verdachts- und Infektionsfällen verschont bleiben!

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Bleiben Sie gesund!

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Informationsschreiben zur aktuellen Allgemeinverfügung des Sächsischen Staatsministerium (SMS) – Az. 33-5421.50/79 vom 12. Mai 2020

Sehr geehrte Bewohnerinnen und Bewohner,

sehr geehrte Angehörige und Betreuer,

wie gewohnt informieren wir Sie regelmäßig über die Entwicklungen der Corona-Pandemie und den entsprechenden Auswirkungen auf unsere Einrichtungen.

Am 12. Mai 2020 hat das Sächsische Staatsministerium eine neue Allgemeinverfügung für Alten- und Pflegeheime beschlossen, welche am 15. Mai 2020 in Kraft getreten ist und bis 5. Juni 2020 Gültigkeit besitzt. Stationäre Einrichtungen im Freistaat Sachsen dürfen weiterhin von Besucherinnen und Besuchern nicht betreten werden.

Die bisherigen Ausnahmeregelungen (Ärzte, Therapeuten, Seelsorger, Angehörige im Rahmen der Sterbebegleitung, Betreuer für unaufschiebbare Angelegenheiten) bleiben bestehen und wurden punktuell ergänzt bzw. konkretisiert (Gebäudereiniger, Lehrpersonal für Prüfungen, Mitarbeiter von Aufsichtsbehörden).

Nach Anmeldung und Zustimmung dürfen Angehörige und nahestehende Personen im Einzelfall Bewohner stationärer Einrichtungen besuchen. Der Zutritt darf von der Einhaltung von hygienischen und organisatorischen Auflagen abhängig gemacht werden, die die Leitung der Einrichtung festlegen kann. Der Besuch in der Einrichtung ist dabei insbesondere zeitlich und in der Personenzahl (1 Besucher für 30 Minuten) zu begrenzen und mit der Einrichtung vorab konkret abzustimmen.

Nach Abstimmung in unserem „Corona-Krisenstab“ möchten wir unsere aktuelle Besuchsregelung fortsetzen (telefonische Anmeldung, Terminvereinbarung, Begegnung im Außenbereich, Zelt bzw. Speisesaal unter Berücksichtigung der Abstandsregeln und Hygienemaßnahmen).

Bei Bewohnern, die aus gesundheitlichen Gründen nicht in die o.g. Besuchsbereiche transferiert werden können, ist ein Besuch im Bewohnerzimmer möglich. Im Rahmen dieser Besuche gelten erweiterte Hygienebedingungen (Vollschutz). Der Kontakt zu anderen Bewohnern ist in allen Fällen weiterhin zu vermeiden.

Besuchswünsche bitte weiterhin unter 03774-1320 (Mo.-Fr.) anmelden.

Der zeitweilige Aufenthalt von Bewohnern in anderen geschlossenen Räumlichkeiten (z.B. in der Wohnung der Angehörigen bzw. von Dritten) ist grundsätzlich weiterhin nicht erlaubt. Besuche, die nicht nach den oben beschriebenen Regelungen stattfinden, hätten unweigerlich Auflagen, wie beispielsweise eine 48-stündige Quarantäne, zur Folge. Eine Tatsache die wir gerne vermeiden möchten.

Besuche von Angehörigen und nahestehende Personen sind nur möglich, wenn diese schriftlich bescheinigen, dass sie:

  • keine Symptome der Krankheit Covid-19 aufweisen,
  • nicht im Kontakt zu einer SARS-CoV-2 infizierten Person stehen oder seit dem Kontakt mit   einer mit SARS-CoV-2 infizierten Person 14 Tage vergangen sind und sie keine Symptome der Krankheit Covid-19 aufweisen und
  • sich nicht in den letzten 14 Tagen vor Besuch im Ausland aufgehalten haben.

Dringende Behandlungstermine z.B. Podologen, Zahnarzt, Physiotherapie finden aktuell in den Räumlichkeiten unserer Tagespflege statt, um ein mögliches Infektionsrisiko zu minimieren. Ab 18. Mai öffnet unser Friseursalon im Erdgeschoss für zunächst einen Tag in der Woche, so dass dringend notwendige Besuche ermöglicht werden können. Die geltenden Hygienebestimmungen für das Friseurhandwerk finden auch hier Berücksichtigung.

An dieser Stelle möchten wir uns bei Ihnen nochmals für Ihr Verständnis für die bestehenden Vorsichtsmaßnahmen bedanken. Die Tatsache, dass wir zum aktuellen Zeitpunkt von Verdachts- und Infektionsfällen verschont geblieben sind erfüllt uns weiterhin mit Dank!

Bitte haben Sie weiterhin Verständnis, dass es noch zu keinen weitreichenden Öffnungen der Einrichtung kommt. Die Infektionsgefährdung ist bei Weiten noch nicht gebannt. Das öffentliche Leben wurde in den letzten Tagen wieder „hochgefahren“, eine Tatsache, die das Infektionsrisiko in unseren Einrichtungen deutlich erhöht (Kontaktzunahme Angehörige, Therapeuten, Mitarbeiter außerhalb der Einrichtung). Die Ergebnisse der geplanten flächendeckenden Corona-Tests u.a. in Pflegeeinrichtungen bleiben abzuwarten. Positive Ergebnisse hätten allerdings zur Folge, dass die bisherigen Besuchsregelungen wieder eingeschränkt werden müssen!

Für Rückfragen stehen wir Ihnen weiterhin gerne zur Verfügung. Bleiben Sie gesund.

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Information für Tagespflegegäste Gut Förstel / Elterlein / Pöhla

Informationsschreiben zur aktuellen Allgemeinverfügung des Sächsischen Staatsministerium (SMS) – Az. 33-5421.50/58-80 vom 12. Mai 2020

Sehr geehrte Tagespflegegäste,

sehr geehrte Angehörige,

wie gewohnt informieren wir Sie regelmäßig über die Entwicklungen der Corona-Pandemie und den entsprechenden Auswirkungen auf unsere Einrichtungen.

Am 12. Mai 2020 hat das Sächsische Staatsministerium eine neue Allgemeinverfügung für Tagespflegeeinrichtungen beschlossen, welche am 15. Mai 2020 in Kraft tritt und bis 5. Juni 2020 Gültigkeit besitzt.

Tagespflegeeinrichtungen sind zu schließen. Auf Antrag können Ausnahmen vom Gebot der Schließung zugelassen werden.

Die vom Ministerium genehmigte Notfallversorgung an unseren Standorten Elterlein und Pöhla wird im vereinbarten Rahmen aufrechterhalten.

Die Kriterien zur Notfallversorgung bestehen wie bekannt fort.

  • Keine Alternativbetreuung durch pflegende Angehörige.
  • Eine Gefährdung alleinlebender Tagespflegegäste für Leib und Leben.

Pflegebedürftige, Pflegepersonen und deren Angehörige sollen die Versorgung und den Transport zur und von der Tagespflegeeinrichtung sicherstellen. Ist dies nicht möglich, stellen wir einen entsprechenden Fahrdienst weiterhin zur Verfügung.

Eine Notbetreuung ist nicht zulässig, wenn Tagespflegegäste oder ihre pflegenden Angehörigen

  • Symptome der Krankheit Covid-19 aufweisen,
  • in Kontakt zu einer SARS-CoV-2 infizierten Person stehen,
  • seit einem Kontakt mit einer mit SARS-CoV-2 infizierten Person keine 14 Tage ohne Symptome der Krankheit Covid-19 vergangen sind.

Sollten bei Ihnen Symptome wie Fieber, trockener Husten, Kurzatmigkeit/Atemnot, Halsschmerzen o.ä. auftreten, informieren Sie bitte die Mitarbeiter unserer Tagespflegen vorab.

Ferner bitten wir weiterhin um Berücksichtigung der Hygienerichtlinien.

Derzeit nehmen wir die Planungen für eine Notbetreuung in unserer Tagespflege Gut Förstel in Langenberg auf. Diese wird voraussichtlich am 1. Juli 2020 im begrenzten Maße möglich sein. Wir werden Sie rechtzeitig über die Öffnung informieren. Die Räumlichkeiten wurden zwischenzeitlich mit einem neuen Anstrich versehen, so dass wir uns bereits heute auf Ihr Urteil dazu freuen. Bleiben Sie gespannt!

Für Rückfragen stehen wir Ihnen weiterhin gerne zur Verfügung. Bleiben Sie gesund.


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